Die ‚Polenaktion‘ (3): Forschung und Öffentlichkeit

In ihrer Bedeutung als wichtiger Baustein in der Vorgeschichte der Novemberpogrome hat die ‚Polenaktion‘ in den letzten Jahren vermehrt Aufmerksamkeit erlang.

Publikation und Ausstellung

Aktuelle thematisiert dies etwa ein Beitrag auf SPIEGEL ONLINE, der die Verbindung zwischen der Ausweisung polnischer Juden Ende Oktober und den Pogromen knapp zwei Wochen später zieht. Das ZDF-Magazin Frontal 21 widmete dem Ereignis einen kurzen Beitrag in seiner letzten Sendung (23.10.2018).

Die Ausstellung AUSGEWIESEN! Berlin, 28.10.1938. Die Geschichte der „Polenaktion“, die seit Sommer diesen Jahres im Centrum Judaicum in Berlin zu sehen ist und noch bis zum 30. Dezember 2018 läuft, stellt das Ereignis in den Mittelpunkt (siehe dazu: Bothe, Alina/Pickhan, Gertrud (Hg.): Ausgewiesen! Berlin, 28.10.1938. Die Geschichte der „Polenaktion“, Berlin [2018]).

Die ‚Polenaktion‘ in Sachsen: ReMembering

Auch das Leipziger Netzwerk ReMembering wendete sich in diesem Jahr der ‚Polenaktion‘ zu: In einem Workshop „Entrechtet über Nacht“, der von Februar bis Juni 2018 angeboten war, stand neben dem Pogrom auch die Abschiebung der polnischen Juden im Zentrum.

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