Anneliese Schellenberger, Leipzig: Die brennende jüdische Friedhofshalle

Als Kind Zeugin der Pogrome in Leipzig – bis heute davon geprägt

Mit neun Jahren erlebt Anneliese Schellenberg in Leipzig die brennende Feierhalle des Neuen Jüdischen Friedhofs und umherstehenden Schaulustigen.

Ein kurzer Bericht über ihre Erlebnisse findet sich in einem Beitrag über die Novemberpogrome und deren aktuelle Bezüge unter anderem in den Dresdner Neuesten Nachrichten und in der Leipziger Volkszeitung vom 9. November 2016.

Das Interview

Ein Interview mit Frau Schellenberger, in dem sie das Gesehene schildert, bietet gegenwärtig das Online-Radio detektor.fm unter: https://detektor.fm/gesellschaft/gedenken-pogromnacht-1938-zeitzeugen

Schellenberger zieht darin auch Verbindungslinien zu gegenwärtigen Problemen von Fremdenfeindlichkeit und Rassismus.

Der Hintergrund

Die Feierhalle des 1925 geweihten Neuen jüdischen Friedhofs in der Delitzscher Straße wurde während der Pogromnacht in Brand gesetzt. Ihr Abriss erfolgte im Februar 1939 (Quelle).

Ausführlichere Einblicke zur Geschichte der als Juden verfolgten Leipziger bietet eine Informationsband des Stadtgeschichtlichen Museums, der online verfügbar ist.

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